



Der Graben in Wien
Vom Stephansplatz kommst du direkt in den Graben. Es ist die Wiener Einkaufsmeile, wo du besonders zahlreiche Luxus-Läden findest. Zwischendrin sind aber auch traditionelle Wiener Geschäfte, die seit Generationen von Wienern betrieben werden. Hier ist unter anderem das älteste Hutgeschäft Wiens zu finden. Zwischen all den Läden findest du Cafes und Restaurants. Die vielen historischen Gebäude geben der Einkaufsstraße einen besonderen Glanz. Es ist eine der schönsten Flaniermeilen der Stadt. Die feudalen Häuserfassaden repräsentieren für mich genau das, was Wien so besonders anziehend macht. Ich gebe dir hier einen Eindruck von der berühmten Einkaufsstraße in Wien, samt einem Blick in die Geschichte, den besonderen Bauwerken und natürlich den Läden zum Shoppen in Wien.
Von der römischen Festung zur Prachtstraße
Der Graben ist neben der Kärntner Straße die wohl bekannteste Flaniermeile Wiens. Er verbindet den Stephansplatz mit dem Kohlmarkt und ist ein Denkmal unter freiem Himmel. Der Name „Graben“ ist wörtlich zu verstehen. Er geht auf das römische Legionslager Vindobona zurück. Dort, wo heute tausende Touristen spazieren, verlief einst der südwestliche Verteidigungsgraben der römischen Stadtmauer. Im 12. Jahrhundert ließen die Babenberger-Herzöge diesen Graben zuschütten und planieren. Finanziert wurde das Ganze übrigens durch das Lösegeld, das für den englischen König Richard Löwenherz gezahlt wurde. So entstand eine der ersten breiten Wohn- und Marktgassen der Stadt.
Die Pestsäule: Das barocke Herzstück
Das auffälligste Bauwerk am Graben ist die 21 Meter hohe Pestsäule (Dreifaltigkeitssäule). Kaiser Leopold I. gelobte ihre Errichtung während der großen Pestepidemie von 1679. Sie gilt heute als eines der bedeutendsten barocken Kunstwerke Wiens. Wenn du genau hinschaust, entdeckst du an der Basis eine Figur, die den „Glauben“ darstellt, der die Pest (in Gestalt einer hässlichen alten Frau) in den Abgrund stürzt.
Verborgene Schätze im Graben Wien
Der Graben in Wien steckt voller kleiner Details, an denen man oft vorbeiläuft, weil die Schaufenster so prächtig sind. Dabei erzählen gerade die Gebäude abseits der großen Marken die spannendsten Geschichten. Hier ist ein genauerer Blick auf die architektonischen Schätze, die du dort finden kannst.
Die Peterskirche: Ein barockes Juwel in der Nische
Wenn man über den Graben bündig auf den Stephansplatz zugeht, übersieht man die Peterskirche fast, weil sie ein Stück zurückversetzt liegt. Sie gilt als die zweitälteste Kirche Wiens (nach der Ruprechtskirche), aber das, was du heute siehst, ist purer, prächtiger Barock aus dem 18. Jahrhundert. Besonders spannend ist die Kuppel, die erste dieser Art in Wien. Wenn du hineingehst, fällt dir sofort die goldene Kanzel ins Auge – ein Meisterwerk, das fast zu überladen wirkt, aber genau den Geist der Zeit trifft. Ein echter Geheimtipp: Unter der Woche finden dort um 15:00 Uhr oft kostenlose Orgelkonzerte statt. Die Akustik unter der riesigen Kuppel ist gewaltig und bietet eine perfekte Pause vom Shopping-Trubel.
Das Ankerhaus: Otto Wagners moderner Akzent
Das Ankerhaus (Graben 10) sticht sofort heraus, weil es für die damalige Zeit (gebaut 1894/95) extrem modern war. Der Architekt Otto Wagner, ein Gigant des Wiener Jugendstils, hat hier etwas Mutiges gewagt: Das Erdgeschoss ist fast komplett verglast, was heute normal ist, damals aber eine Sensation war. Schau unbedingt ganz nach oben: Auf dem Dach thront ein gläserner Aufbau, der früher als Fotoatelier diente. Wagner wollte zeigen, dass ein Gebäude funktional und trotzdem wunderschön sein kann. Heute beherbergt das Haus unter anderem die Traditions-Parfümerie Nägele & Strubell, die das herrschaftliche Flair im Inneren bewahrt hat.
Die Jugendstil-Toiletten: Luxus unter Tage
Es klingt vielleicht komisch, eine Toilette als Sehenswürdigkeit zu bezeichnen, aber am Graben ist das absolut gerechtfertigt. Die Anlage beim Josefsbrunnen ist eine der ältesten unterirdischen Bedürfnisanstalten der Welt. Sie wurde 1905 von Wilhelm Beetz entworfen, der damit das Klo-Wesen in Wien revolutionierte. Unten erwartet dich feinster Jugendstil: Mahagoni-Holztüren, Messingbeschläge und geschliffenes Glas. Es fühlt sich eher wie ein Besuch in einem Museum oder einem schicken Zugabteil aus der Jahrhundertwende an als wie eine öffentliche Toilette. Ein Besuch kostet zwar eine kleine Gebühr, aber für den Blick auf das historische Interieur lohnt es sich definitiv.
Das Palais Bartolotti-Partenfeld: Barock in Reinkultur
Ein Haus, das in deiner Liste noch fehlt, aber direkt am Graben (Ecke Dorotheergasse) steht, ist das Palais Bartolotti-Partenfeld. Es ist das einzige rein barocke Wohnhaus, das am Graben überlebt hat. Die Fassade ist unglaublich filigran mit Steinfiguren und Stuck verziert. Während rundherum fast alles im 19. Jahrhundert abgerissen und neu gebaut wurde, blieb dieses Palais wie durch ein Wunder stehen und zeigt uns heute, wie der Graben zur Zeit Maria Theresias ausgesehen hat.
Shopping und Wiener Institutionen
Heute bildet der Graben zusammen mit dem Kohlmarkt und der Kärntner Straße das sogenannte „Goldene U“ des Wiener Handels. Hier finden sich Luxusmarken wie Cartier oder Hermes, aber auch echte Wiener Institutionen:
- Julius Meinl am Graben: Ein Paradies für Feinschmecker. Der Delikatessenladen am Ende des Grabens ist legendär für seinen Kaffee und internationale Spezialitäten.
- Alte Hoflieferanten: Geschäfte wie die Parfümerie Nägele & Strubell oder die Wäschemanufaktur Zur Schwäbischen Jungfrau tragen noch heute den Geist der Kaiserzeit in sich.
Der Graben an Silvester
An Silvester verwandelt sich der Graben in den „größten Ballsaal Wiens“. Ab 14:00 Uhr bieten Tanzschulen dort kostenlose Blitz-Walzerkurse an. Es ist ein faszinierendes Bild, wenn hunderte Menschen mitten auf der Straße den Grundschritt üben, um später um Mitternacht textsicher (bzw. tanzsicher) ins neue Jahr zu walzern.
So kam es zur elitären Einkaufsmeile
Der Graben in Wien hat eine faszinierende Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich handelte es sich um einen Graben, der Teil des römischen Militärlagers Vindobona war und im Mittelalter vor der Burgmauer verlief. Im 12. Jahrhundert wurde der Graben im Zuge der Babenbergerischen Stadterweiterung in das Stadtgebiet einbezogen, zugeschüttet, planiert und bebaut. Die Finanzierung dieses Projekts erfolgte angeblich durch Lösegeld, das für den englischen König Richard Löwenherz erpresst wurde, der in Erdberg gefangen genommen worden war.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Graben zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt und Marktplatz. Durch die Einbeziehung des Grabens konnten die Handelsrouten aus dem Westen zum Regensburger Hof und zum Kölner Hof nun um das Stadtzentrum herumgeführt werden, was die Straßen der Altstadt entlastete. Die Besiedlung breitete sich von dem neuen Herrenviertel neben der Hofburg aus.
Bereits im 14. Jahrhundert entstanden die beiden Häuserinseln am West- und Ostende des Grabens. In der unmittelbaren Umgebung des westlichen Häuserblocks gab es verschiedene Märkte, wie den Milchgraben, den Kaltenmarkt, den Fleischgraben und den Grünen Kräutelmarkt. An der östlichen Häuserinsel befanden sich die Schlossergasse, die Grabengasse und die Rosmaringasse. Der Markt am Graben spielte eine wichtige Rolle im Handel mit Milch, Gemüse, Brot und Kräutern. Es gab auch Fleischbänke, die von ländlichen Fleischhackern betrieben wurden.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Graben zu einem repräsentativen Platz. Es entstanden vornehme Bürgerhäuser. 1455 wurde der Florianbrunnen errichtet. Der Platz wurde zum Treffpunkt der Wiener Gesellschaft und war bekannt für seine Kaffeehäuser, Limonadenzelte und das bunte Treiben der Grabennymphen. Der Graben war auch Schauplatz verschiedener Festivitäten und Märkte, darunter der Krippen- und Christkindlmarkt. Im 18. Jahrhundert siedelten sich in den Häusern des Grabens vornehme Geschäfte und Lokale an.
Im Laufe der Zeit wurde der Graben mehrmals umgestaltet. Im Jahr 1840 wurden einige Gebäude abgerissen, um Platz für eine erweiterte Passage zum Kohlmarkt zu schaffen. In den 1860er Jahren wurden weitere Gebäude abgerissen, um die Verbindung zum Stephansplatz zu verbessern. Seitdem hat sich die Gestalt des Grabens weitgehend nicht mehr verändert, aber das architektonische Erscheinungsbild hat sich stark gewandelt.
Heute ist der Graben eine bekannte Einkaufsstraße in Wien. Die Einkaufsmeile bietet eine Vielzahl von Geschäften, Boutiquen und Luxusmarken. Hier finden Besucher alles von internationalen Modemarken bis hin zu österreichischen Designerlabels. Es gibt auch Juweliere, Antiquitätengeschäfte, Buchhandlungen und vieles mehr. Egal, ob du nach Mode, Schmuck, Souvenirs oder Geschenken suchst, der Graben hat für jeden etwas zu bieten. Neben den modernen Geschäften und Ladenketten gibt es am Graben auch einige traditionelle Wiener Geschäfte, die seit Generationen existieren. Du findet im Wiener Graben das älteste Hutgeschäft Wiens und kannst in den berühmten Confiserien köstliche Wiener Schokolade und Süßigkeiten probieren. Entlang der Straße findest du gemütliche Cafés, Restaurants und Bäckereien.
Bemerkenswerte Gebäude im Graben
Der Graben in Wien bietet seinen Besuchern eine Fülle an Sehenswürdigkeiten und historischen Gebäuden. Hier sind einige weitere Highlights, die es zu entdecken gibt:
- Freisingerhof und Trattnerhof: Der Freisingerhof war der erste Monumentalbau am Graben und diente als Verwaltungszentrum für das Hochstift Freising. Später kaufte der Verleger Thomas Trattner den Hof und ließ ein beeindruckendes Zinshaus errichten, das als Trattnerhof bekannt wurde. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert abgerissen, aber auf dem Areal wurden zwei neue Häuser errichtet, die bis heute als Trattnerhof bekannt sind.
- Ankerhaus: Dieses Wohnhaus wurde von Otto Wagner entworfen und wurde ursprünglich von der Versicherungsanstalt Der Anker erworben. Später nutzte der berühmte Künstler Friedensreich Hundertwasser das Gebäude. Das Ankerhaus ist ein Beispiel für die frühe Verwendung von Glasflächen im Untergeschoss und weist auf zukünftige Baustrukturen hin, die im Stahlbetonbau verwendet werden.
- Palais Bartolotti-Partenfeld: Dieses Barockgebäude ist das einzige seiner Art am Graben, das noch erhalten ist. Es wurde um 1720 errichtet und wird Johann Lucas von Hildebrandt zugeschrieben. Das Palais ist für seine prächtige Fassade mit zwei Portalen bekannt und beherbergt eine Statue des hl. Johannes von Nepomuk. Die Stufen im Stiegenhaus wurden aus dem Kaisersteinbrucher Kaiserstein gefertigt.
- Generalihof: Dieses Gebäude wurde im späten 18. Jahrhundert erbaut und war der Sitz der angesehenen Musikalienhandlung von Leopold Kozeluch, der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart verlegte. Später wurde das Gebäude von der Versicherungsgesellschaft Assicurazioni Generali erworben und umgebaut. Heute befindet sich im Gebäude das Geschäft des prominenten Herrenschneiders Knize, das von Adolf Loos gestaltet wurde.
- Grabenhof: Auch bekannt als Thienemannhof, wurde dieses Gebäude von Otto Thienemann und Otto Wagner erbaut. Es stammt aus dem 19. Jahrhundert und weist noch historistische Merkmale auf. Der Grabenhof ist denkmalgeschützt und dient heute als Ort der kulturellen Begegnung. Das Gebäude wurde von der Wiener Ärztekammer erworben und wird für verschiedene Zwecke genutzt.
- Erste österreichische Spar-Casse: Das historische Gebäude der Ersten österreichischen Spar-Casse war einst der Hauptsitz der Erste Group und ihrer Tochtergesellschaft Erste Bank Österreich. Es wurde von Alois Pichl erbaut und reicht vom Graben bis zur Peterskirche. Obwohl die Bank mittlerweile in ein neues Gebäude umgezogen ist, wird das historische Gebäude in Zukunft das luxuriöse Hotel Rosewood Vienna beherbergen.
- Husarenhaus am Graben 18: Dieses Gebäude ist ein markanter Teil des Grabens und beherbergt verschiedene Geschäfte. Es zeichnet sich durch seine markante Fassade im spätklassizistischen Stil aus. Das Husarenhaus wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist ein architektonisches Juwel am Graben. Es beherbergt heute exklusive Boutiquen, Juweliergeschäfte und Luxusmarken, die Besucher zum Einkaufen und Stöbern einladen.
- Ehemaliges Palais Equitable: Dieses prächtige Gebäude wurde im späten 19. Jahrhundert für die Equitable Lebensversicherungsgesellschaft errichtet. Es ist ein herausragendes Beispiel für den Wiener Historismus und beeindruckt mit seiner opulenten Fassade und den kunstvollen Verzierungen. Heute beherbergt das ehemalige Palais Equitable verschiedene Geschäfte und Büros.
- Goldener Hirsch: Das Hotel Goldener Hirsch ist eines der ältesten Gasthäuser Wiens und hat eine lange Tradition. Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert errichtet und beeindruckt mit seiner charmanten Fassade im Renaissance-Stil. Es war einst eine beliebte Unterkunft für Reisende und beherbergt heute ein erstklassiges Hotel, das den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt bietet.
- Dorotheerkirche: Die Dorotheerkirche ist eine bedeutende Kirche am Graben und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sie beeindruckt mit ihrer barocken Architektur und beherbergt wertvolle Kunstwerke, darunter das Altarbild „Mariä Himmelfahrt“ von Peter Strudel. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Einkehr inmitten des geschäftigen Treibens am Graben.
- Österreichisches Nationalbank-Gebäude: Das imposante Gebäude der Österreichischen Nationalbank befindet sich ebenfalls am Graben. Es wurde im Stil des Neoklassizismus erbaut und ist ein beeindruckendes Beispiel für die repräsentative Architektur des 19. Jahrhunderts. Die Nationalbank spielt eine wichtige Rolle im österreichischen Bankwesen und die Fassade ihres Gebäudes verleiht dem Graben eine majestätische Atmosphäre.
Graben Shops & Geschäfte
Der Wiener Graben ist bekannt für seine exklusiven Geschäfte und Boutiquen, die eine Vielzahl von Produkten und Marken anbieten. Besucher können hier hochwertige Mode, Accessoires, Schmuck, Uhren, Lederwaren, Schuhe, Parfüm, Schreibwaren, Delikatessen und vieles mehr entdecken. Es ist ein Einkaufsparadies für Modebegeisterte, Luxusliebhaber und Genießer.
Hier sind 20 bekannte Geschäfte und Shops im Wiener Graben, die von bekannten Marken geführt werden:
- Longchamp: Ein Lederwarengeschäft, das elegante Handtaschen und Reiseaccessoires anbietet.
- Liebeskind Berlin Store: Hier finden Besucher stilvolle Modeaccessoires und Taschen.
- Gerry Weber: Ein Damenmodengeschäft mit einer breiten Auswahl an eleganten Kleidungsstücken.
- Dessous beim Graben: Ein Fachgeschäft für Dessous und Unterwäsche.
- Jones Store Graben: Damenmodengeschäft mit trendiger Kleidung.
- Max Mara: Bekanntes Damenmodengeschäft mit stilvoller Kleidung.
- La Rose: Boutique für exklusive Damenmode.
- Högl Store Am Graben: Ein Schuhgeschäft mit hochwertigen Schuhen für Damen.
- Wolford Boutique Wien: Hier finden Sie hochwertige Strumpfwaren und Unterwäsche.
- Triumph Shop: Fachgeschäft für Dessous und Unterwäsche.
- ESCADA Store Vienna: Damenmodengeschäft mit eleganten Kleidungsstücken.
- Tchibo Filiale: Eine Kaffeekette, die Kaffee und andere Produkte anbietet.
- Montblanc Boutique Vienna: Hier finden Sie exklusive Schreibgeräte und hochwertigen Schmuck.
- AlphaTauri Store Wien: Modegeschäft mit moderner Kleidung.
- Tod’s: Boutique mit einzigartigen Lederprodukten.
- Bijou Brigitte: Modeschmuckgeschäft mit einer großen Auswahl an Accessoires.
- Louis Vuitton Wien: Luxuriöses Lederwarengeschäft.
- Parfumerie Nägele & Strubell: Eine Parfümerie, die eine Vielzahl von Düften und Beauty-Produkten führt.
- Julius Meinl am Graben: Delikatessengeschäft mit erlesenen Lebensmitteln und Getränken.
- Camper: Schuhgeschäft mit modernen Schuhmodellen.
Weiterführende Links
- U-Bahn Stephansplatz – die zentrale Haltestelle am Graben
- Stephansplatz – das solltest du hier tun
- Haas Haus – an der Ecke Richtung Graben
- Kärntner Straße – Einkaufsmeile in der Innenstadt von Wien
- Mariahilfer Straße – noch eine Shoppingmeile in Wien
- Alexanderplatz – zentrale Shoppingmeile in Berlin
- Ramblas – die bekannteste Flaniermeile in Barcelona
Die häufigsten Fragen
Der Graben ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen in der Wiener Innenstadt. Es handelt sich um eine Fußgängerzone, die von historischen Gebäuden, Geschäften und Restaurants gesäumt ist.
Der Wiener Graben besticht durch seine historische Architektur, den exklusiven Charakter der Geschäfte und die einzigartige Atmosphäre. Es ist ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen, die Luxusshopping, kulinarische Erlebnisse und die charmante Atmosphäre der Wiener Innenstadt genießen möchten. Der Graben verbindet Geschichte und Moderne auf besondere Weise und bietet Besuchern ein einzigartiges Einkaufserlebnis. Darüber hinaus ist der Graben auch ein beliebter Treffpunkt, an dem man sich mit Freunden treffen, einen Kaffee trinken oder einfach nur spazieren gehen kann. Die Straße ist gepflastert und von prächtigen historischen Gebäuden umgeben, die das Flair vergangener Zeiten vermitteln. Während der Weihnachtszeit wird der Wiener Graben mit festlicher Beleuchtung und einem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt geschmückt, was ihn zu einer besonders beliebten Destination macht. Egal ob man auf der Suche nach exklusiven Designermarken ist, österreichische Spezialitäten probieren möchte oder einfach nur die Atmosphäre genießen will, der Wiener Graben ist definitiv ein Ort, den man bei einem Besuch in Wien nicht verpassen sollte.
Der Wiener Graben liegt im Zentrum von Wien, in unmittelbarer Nähe des Stephansplatzes und der Stephansdom.
Der Wiener Graben ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die U-Bahn-Station Stephansplatz (U1 und U3) liegt in unmittelbarer Nähe. Es gibt auch verschiedene Bus- und Straßenbahnlinien, die in der Umgebung halten.
Im Wiener Graben gibt es eine Vielzahl von Geschäften, die Mode, Accessoires, Schmuck, Uhren, Lederwaren, Delikatessen und vieles mehr anbieten. Bekannte Marken wie Longchamp, Liebeskind Berlin, Gerry Weber, Max Mara, Escada, Louis Vuitton und Swatch sind dort vertreten.
Da der Wiener Graben eine Fußgängerzone ist, gibt es keine direkten Parkmöglichkeiten. Es gibt jedoch Parkhäuser in der Nähe, in denen Besucher ihr Auto abstellen können.
Zu den bemerkenswerten Gebäuden am Graben gehören der Freisingerhof, das Ankerhaus, das Palais Bartolotti-Partenfeld, der Generalihof, der Grabenhof und das ehemalige Palais Equitable. Auch die Dorotheerkirche und das Gebäude der Österreichischen Nationalbank sind bedeutende Sehenswürdigkeiten.
In unmittelbarer Nähe des Wiener Grabens befindet sich der Stephansdom, eines der bekanntesten Wahrzeichen von Wien. Weitere Sehenswürdigkeiten wie die Hofburg, die Spanische Hofreitschule und die Oper sind ebenfalls leicht zu erreichen.


